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CORONA (SARS-CoV-2)

COVID-19

Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) ist in aller Munde und dominiert die Berichterstattung in den Medien. Eine Infektion mit diesem Virus kann zu einer Erkrankung führen, die den Namen Covid-19 trägt. Sie ist von einem grippalem Infekt oder einer Influenza anhand des Beschwerdebildes nicht sicher zu unterscheiden. Im Vordergrund der Symptome stehen häufig Fieber und ein trockener Husten.

Nach heutigem Kenntnisstand vergehen zwischen Infektion und Erkrankung zwischen 6 und 14 Tagen. In der weit überwiegenden Zahl der Fälle verläuft die Erkrankung leicht bis mild. Ein Risiko für einen schwereren Krankheitsverlauf haben nach jetzigem Kenntnisstand ältere und oder schwerer vorerkrankte Menschen.

Man geht davon aus, dass HIV-Positive mit gutem Immunstatus unter einer erfolgreichen antiretroviralen Therapie (ART) kein erhöhtes Infektionsrisiko haben. Ob Covid-19 bei HIV-Positiven ohne zusätzliche Risikofaktoren schwerer verläuft ist nicht bekannt, eine supprimierte HI-Viruslast unter einer ART aber sicherlich hilfreich. Bisher gibt es keine gesicherte direkt gegen SARS-CoV-2 gerichtete Therapie und keine Impfung.

Es laufen aktuell klinische Studien mit verschiedenen Wirkstoffen (wie Lopinavir/Ritonavir oder Remdisivir). Der Erreger lässt sich durch einen direkten Virusnachweis mittels Polymerase-Ketten-Reaktion (PCR) in Nasen- und Rachenabstrichen sowie im Bronchialsekret nachweisen. Getestet werden in Deutschland aktuell nur Patienten mit den typischen Covid-19 Beschwerden, die auch noch weitere Kriterien erfüllen (wie Kontakt mit einem gesicherten Fall einer Corona-Infektion, Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe oder Arbeit im Gesundheitswesen). Das Robert Koch-Institut (RKI) aktualisiert Empfehlungen zum Umgang mit der neuen Erkrankung regelmäßig.

Generell wird empfohlen, sich vor einer Testung  telefonisch in einer Arztpraxis, den neu eingerichteten Testzentren oder unter der Patientenservicenummer 116117 zu melden. 

So schützen sie sich und andere!

Zu den allgemeinen Schutzmaßnahmen zählt das regelmäßige Händewaschen, die Händedesinfektion, das Vermeiden von Berührungen im Gesicht und Abstand zu erkrankten Personen.  Weitere Informationen erhalten sie auf der Internetseite des Patientenservices www.116117.de oder bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unter www.bzga.de.