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Infektiologie Münster HIV Busch Christensen

HIV-Verlaufskontrolle

Sowohl unter einer HIV-Medikation (ART), als auch ohne Therapie, sollten in regelmässigen Abständen Kontrollen in einer Schwerpunkteinrichtung erfolgen. Über den notwendigen Umfang der Untersuchungen, der unter anderem von der HIV-Medikation oder zusätzlichen Erkrankungen abhängen kann, und sinnvolle Zeitabstände informiert der/die Behandler/-in.

Immunstatus

Das HI-Virus schädigt das Immunsystem (siehe auch HIV- Grundwissen). Eine Blutentnahme mit Bestimmung der sogenannten „Lymphozytensubpopulation“ kann einen Eindruck vermitteln, ob sich die Immunabwehr im Verlauf der Erkrankung oder Therapie verbessert, gleich bleibt oder verschlechtert.

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Von besonderem Interesse ist dabei die Bestimmung der Zahl der „T-Helferzellen“, die als hauptsächliche Zielzelle für die Vermehrung des HI-Virus dient.

Viruslast

Die Viruslast umschreibt, wie stark sich das HI-Virus im menschlichen Körper vermehrt. In einer Blutprobe wird die Viruslast mit einer Methode namens „HIV-PCR“ bestimmt. PCR steht dabei für Polymerasekettenreaktion.

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Mittels des PCR-Verfahrens wird das HI-Viruserbgut, welches bei der Virusvermehrung entsteht, zunächst in einer Blutprobe vervielfältigt, um dann einen grössenmässigen Wert bestimmen zu können.

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Ziel einer medikamentösen HIV-Therapie ist es, die Viruslast unter die Nachweisgrenze zu senken, so dass mittels HIV-PCR keine Virusvermehrung mehr messbar ist.

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